Abwesende Orte und sinnlose Fluchtpunkte: Photokonzeptualistische Bildstrategien der Land Art
Abwesende Orte und sinnlose Fluchtpunkte: Photokonzeptualistische Bildstrategien der Land Art
Abstract
Der Beitrag untersucht fotografische Ansätze der Land Art im Hinblick auf die Beziehung der Fotografien zu ihrem Gegenstand, dem ortsspezifischen Projekt, anhand konzeptueller Arbeiten von Jan Dibbets, Richard Long und Robert Smithson. Ausgehend von Jeff Walls Charakterisierung des Photokonzeptualismus wird gezeigt, dass die Fotografien nicht in einem Abbildungsverhältnis zum Ort stehen, sondern ihren Gegenstand zunehmend verunklären. Bildkritische Ansätze wie die von Smithson verweigern durch die Inszenierung von Bildirritationen eine Abbildung der Erfahrung des Ortes und unterlaufen damit eine medienspezifische Auffassung der Fotografie als Index.
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Keywords:
Land-art: KunstÄsthetik
