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Genderunterstützung beim Lernen mit neuen Medien

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Gender ist ein wichtiger Aspekt im Kontext neuer Medien und im Rahmen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Studien belegen, dass die IKT-Nutzung einer Genderungleichheit unterliegt, sowohl in Bezug auf IKT-Aktivitäten als auch für das spezifische Interesse an IKT-bezogenen Themen und die dafür aufgewendete Zeit. Dieser Beitrag greift die Frage auf, wie Lehren und Lernen mit neuen Medien zur Förderung der Chancengleichheit von Mädchen und Jungen beitragen kann. Basierend auf empirischen Studien werden besondere Bereiche, die durch genderspezifische Ungleichheiten beeinträchtigt sind, aufgezeigt und Beispiele für deren Auswirkungen in den Klassenzimmern dargestellt. Dysfunktionale Attribuierungsmuster, die zum Beispiel durch Interaktionen im Klassenzimmer hervorgerufen werden können, verringern die Motivation der Mädchen im Umgang mit IKT und können auch ihre Leistung negativ beeinflussen. Der Beitrag stellt drei Arten der Genderunterstützung im Kontext des Lernens mit neuen Medien vor: Die Ansätze der Reflexion von Genderstereotypen, die Reattribuierung von IKT-Fähigkeiten und Leistungen, sowie die Nutzung von Gender-Re-Skripts zur Förderung von kollaborativen Prozessen im Klassenzimmer.

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Genderneue MedienInformations- und KommunikationstechnologienGenderungleichheitLernen