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Grundzüge einer affektiv-integrativen Filmpsychologie

Abstract

Filmkulturelle Wandlungsprozesse in der heutigen Netzwerkgesellschaft, insbesondere derjenige der Relokalisierung, lenken den Blick auf eine zunehmend personalisierte und aktive Filmerfahrung. Vor diesem Hintergrund wird hier ein transdisziplinärer, anwendungsorientierter filmpsychologischer Ansatz vorgeschlagen, der in seiner Ausrichtung situativ, prozessualdynamisch und affektiv-integrativ ist. Er orientiert sich an der ästhetischen Erfahrung von Rezipient_innen audiovisueller Kunstwerke. Ausgehend von Bewegung und Vitalität untersucht die affektiv-integrative Filmpsychologie die Verflechtung von Affektdramaturgie, dynamischer Affizierung und Performanz der Rezipient_innen. Als eigenständiges Forschungsfeld wird die sogenannte filmpsychologische Erfahrungsmatrix präsentiert.

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Keywords:

PhänomenologieFilmtheorieWahrnehmungRezeptionFilmpsychologiePsychologie

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