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„Blockbuster für die MAGA-Bewegung“. Zur Metapolitik des zeitgenössischen rechten US-Independent-Films

Abstract

Der Artikel gibt einen Überblick über zeitgenössische rechte US-Independent-Filmproduktionen und verortet diese in den Kontexten rechter Metapolitik. Dabei fokussieren wir insbesondere auf ihre Ästhetik und schlagen vor, sich dem heutigen rechten Independent-Film über seine Inszenierung von cinematic dog whistles anzunähern – d. h. über narrativ relativ nebensächliche, aber politisch bedeutungstragende Momente, die populäre Topoi zeitgenössischer rechter Diskurse in Schlüsseldialogen und/oder zu affektiv stark aufgeladenen Bildern verdichten. Insgesamt argumentieren wir, dass diese Tendenzen eine stilistisch kohärente (wenn auch thematisch heterogene) Bewegung innerhalb des US-amerikanischen Independent-Films darstellen, die als metapolitisches Projekt verstanden werden kann. Dieses Projekt zielt auf die gezielte Verbreitung und diskursive Normalisierung rechter Ideen und Affekte in einem primär US-amerikanischen, zunehmend aber transnationalen Medienumfeld. Neben einem Überblick über relevante Akteure und Produktionen versucht der Artikel eine konzeptuelle und theoretische Anordnung an den rechten Indiefilm und diskutiert beispielhaft relevante Schlüsselszenen aus drei Filmen.

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Independent FilmRechte IdeologieUSAMAGAFilmästhetik

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