„(Flaming) Creatures of the Night“. Vampirische Infektionen bei Jack Smith als trans Repräsentationskritik
„(Flaming) Creatures of the Night“. Vampirische Infektionen bei Jack Smith als trans Repräsentationskritik
Abstract
Der Beitrag untersucht zwei filmische Werke von Jack Smith, «Flaming Creatures» (1962/63) und den unvollendeten «Batman Dracula» (1964, mit Andy Warhol), hinsichtlich ihrer ‹vampirischen› Qualitäten. Die Metapher der Ansteckung, die die Vampirfigur mit trans/queerer Geschichte verbindet, wird hier als Übergang in einen liminalen Zustand verstanden. Daraus entwickelt der Beitrag eine trans Repräsentationskritik, die die ästhetische Inszenierung eines ‹infektiösen› Transformationsbegehrens als Strategie liest, Transition als prozesshaft und einer eindeutigen Lesbarkeit entzogen darzustellen. Die zentrale Frage ist, inwiefern ästhetische Ausdrucksformen des US-amerikanischen Undergrounds vor Stonewall, rückblickend als Beitrag zu gegenwärtigen queeren und trans (Un-)Sichtbarkeitspolitiken verstanden werden können.
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VampirInfektiontransRepräsentationskritikUndergroundFilm
