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„The Politics of Technological Fantasy“. Mit dem „Electronic Café International“ zurück in die Zukunft

Abstract

Der Beitrag folgt der These, dass Medienkunst als besonders technikaffine Kunstform als Seismograph zukünftiger Medien dienen kann. Deutlich gemacht wird dies am Beispiel des Projekts Electronic Café International (ECI), das 1992 anlässlich der documenta IX entstand, für das technologiebasierte Interaktivität kennzeichnend war und das zugleich an künstlerische Traditionen (Künstlercafé) wie auch konkrete Vorgängerprojekte angeknüpft hat (Electronic Café, Los Angeles 1984; Café Casino, Kassel 1987). Auf Basis meiner Recherchen im Medienkunstarchiv der Stiftung imai stellt der Beitrag das ECI und einige seiner Projekte vor. In seiner Gesamtkonzeption wird es als medienkünstlerische Positionen in den Blick genommen, die den Stand der Technik ausgelotet und auf der Basis der ISDN-Technologie interaktive Netz(werk)kunst betrieben hat, bevor das Internet zu deren Leitmedium wurde. So kann gezeigt werden, wie in der retrospektiv so bezeichneten Prä-Internet-Ära netz(werk)basierte Kunst realisiert wurde und wie in der Zeit des Medienumbruchs vom Analogen zum Digitalen zukünftige Medien imaginiert wurden.

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Keywords:

MedienkunstInteraktivität

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