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Literatur in der Informationsgesellschaft

Abstract

Der Beitrag stellt sich fünf Fragen: 1. Wie entwickelt sich Literatur in einer künftigen Informationsgesellschaft? Welche Rolle kann Literatur bei der Gestaltung der Informationsgesellschaft spielen? 2. Eröffnen die digitalen Medientechnologien neue Möglichkeiten bei der Vermittlung von Literatur? Welche? 3. Werden durch neue Entwicklungen vorhandene Kunst- und Kultursparten verdrängt oder treten die neuen Angebote neben die bisherigen? 4. Entstehen durch neue Medientechnologien (Internet, Multimedia, Interaktive Medien etc.) neue künstlerische Ausdrucksformen? Welche? 5. Wie sieht ein besonders gelungenes Beispiel für die Nutzung neuer Technologien in der Literatur aus? Dazu werden folgende Antworten ausgeführt: 1. Wie schon in früheren Modernisierungsphasen ermöglicht Literatur - wie Kunst im Allgemeinen - die euphorische bis kritische Beobachtung von Gesellschaft und Individuum - nun besonders unter hochgradig technisierten Kommunikationsbedingungen. 2. Die Entwicklungen weisen auf erleichterte Publikationsmöglichkeiten, auf gesteigerte Kommunikativität im Bereich des Diskurses über Literatur, sodann besonders in der Digitalisierung von Altbeständen bzw. in digitalen Bibliotheken. 3. Literatur schreitet nicht mehr fort, sie erweitert sich. Wird nun aber vieles aus der Tradition der Moderne technisch trivialisiert, muß sich die Literatur mittels Hypermedien neu verorten. 4. Als Beispiele werden genannt: Netzkultur und -literatur bzw. kollaboratives Schreiben, Hyperfiction, digitale Poesiemaschinen sowie New Media Poetry. An letzterer werden 5. einige avancierte Optionen der ästhetischen (Selbst-) Beobachtung im Mediengebrauch zwischen Hybridbildung, Animation und sog. Interaktivität diskutiert.

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Keywords:

Digitale LiteraturMedienkonkurrenzMedientechnologie

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