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“Working to Transform the Image”. Postkoloniale Bildkritik, Bildpolitik und die zeitgenössische Queer-of-Color-Fotografie

Abstract

Der Beitrag problematisiert die historischen und gegenwärtigen Repräsentationsregime in den fotografischen Abbildungen von Schwarzen Menschen und People of Color (BPoC). Fotografien waren ein Werkzeug für die koloniale Erfindung und visuelle Stereotypisierung von ‹Rassen›. In dem Beitrag wird dies beispielhaft an den Agassiz-Zealy-Daguerreotypien und den US-amerikanischen Lynchpostkarten untersucht. Die zeitgenössische Queer-of-Color-Fotografie setzt überdies eine postkoloniale Bildpolitik um, die BPoC in ihrer intersektionalen Vielfalt sichtbar macht. Dies wird in den diskutierten Fotoarbeiten von Eric Gyamfi und Paul Mpagi Sepuya deutlich. Der Beitrag will zeigen, dass die Kritik und Transformation von Bildern für marginalisierte Subjekte neue politische Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

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Keywords:

RacePostkoloniale TheorieKolonialitätFotografieRepräsentationskritik