<link rel="stylesheet" href="styles.d067c61407eacd2e.css">
Seit 2024 ist media/rep/ bereits ein Teil des FID Media, was sich bisher aber weder im Namen noch im Erscheinungsbild widergespiegelt hat. Nun erfolgt die Umbenennung in FID Media Publish und auch das Design wurde im Zuge des neuen Corporate Design überarbeitet. Inhalte, Struktur und Funktionen bleiben aber alle wie gewohnt. Wenn Sie Publikationen einreichen möchten, wenden Sie sich bitte an: fid-media-publish@uni-marburg.de

Der Essayfilm als Diffraktion

Abstract

Der Beitrag plädiert dafür, die essayistische Form im Film nicht nur durch die Forschungslinse der (medialen) (Selbst)Reflexion zu betrachten, sondern in Anlehnung an Karen Barad und Donna Haraway durch die der Diffraktion. Zur Diffraktion kommt es durch die Entstehung neuer Wellen entlang einer Wellenfront, die durch Überlagerung zu Interferenzerscheinungen führen. Im Gegensatz zur Reflexion formt die Diffraktion kein Abbild, sondern zeichnet die Konsequenzen und Effekte eines Ereignisses auf. In diesem Sinne soll der Essayfilm als Praktik der Erschaffung von Interferenzen betrachtet werden. Der Begriff der Diffraktion bewirkt dabei eine Umkehr der Leserichtung in Richtung der produktiven, konstruierenden oder gar prospektiven Eigenschaften des essayistischen Films.

Citation

Copy Citation

BibTex

Except where otherwise noted, this item's license is described as:
Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Keywords:

EssayFilmDiffraktionEssayfilm

JournalIssues

Research Data

Event