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Der Talk bei hart aber fair als falsch echte Debatte. Eine Analyse der Sendung “Flüchtlinge in Deutschland – wie willkommen sind sie wirklich?” vom 23. Februar 2015

Abstract

Wie viel Raum bietet die WDR-Talkrunde „hart aber fair“ für echte Debatten, für ergebnisoffene Diskussion? Wie in jeder Talkshow ist die Auswahl der Gäste nicht transparent, beschränken die Spielregeln und Logiken des Rahmens ‚Talkshow‘ und die Fragen des Moderators einen echten Gedankenaustausch. Durch vorproduzierte Beiträge, die im Laufe der Sendung eingespielt werden, ist der Spielraum für Themen und Ergebnisse der Diskussion bei hart aber fair noch kleiner als in reinen Diskussionsrunden. Die Talkshow entspricht somit einer ‚falsch echten Debatte‘ im Sinne Pierre Bourdieus.

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